Beende das Jahr in Dankbarkeit

Passend zum Jahresende ist es Zeit noch mal in sich zu gehen und wertzuschätzen, was dieses Jahr alles mit sich gebracht hat.

Wir beenden unsere Jahr in voller Dankbarkeit und teilen mit dir unser Dankbarkeitsritual. Danke, dass du ein Teil von der fayo community bist. Wir freuen uns riesig auf das kommende Jahr und die aufregenden neuen kleinen und großen Abenteuer. 

Weniger Vorsätze mehr klare Ziele

Vorsätze werden schnell über Bord geworfen, Ziele haben ihren auch Reiz erreicht zu werden. Nutze die Tage um den Jahreswechsel, um dich zu besinnen. 

Was hast du im letzten Jahr erlebt, neu erfahren? Welche Möglichkeiten und Veränderungen gab es? Wie siehst du dein Leben? Konkrete Fragen können dir helfen herauszufinden, in welche Richtung es weitergehen soll. 

Was sind neue erstrebenswerte Ziele? Welche Verhaltensweisen möchtest du lieber ablegen?

Was wir uns klar machen sollten ist, dass vor allem das Ablegen alter Verhaltensmuster ein schweres Unterfangen ist. Denn dabei kämpft unser Bewusstsein, der Verstand,  gegen das Unterbewusstsein mit oft Jahrzehnte eingebrannten Gewohnheitsmustern. Damit das neue Verhalten wirklich eine Chance hat müssen, wir alle Möglichkeiten und Hilfen nutzen. Das Wissen um unsere Gewohnheiten ist eine wichtige Voraussetzung und der erste Schritt, also sich der eigenen Marotten bewusst werden. Gewohnheiten helfen uns eigentlich und sind per se nicht schlecht. Denn positive Gewohnheiten stützen in Situationen in denen wir schwach sind, das positive Verhalten. Außerdem helfen uns Gewohnheiten in Form von Routinen den Alltag zu erleichtern und den Geist entspannen zu können. Das Gehirn wäre nur überfordert, wenn es simple Prozesse, wie das Zähneputzen, erneut abspeichern müsste. 

Wir müssen also „nur“ die negativen Gewohnheiten ablegen und durch positive ersetzen. Einfacher gesagt als getan, wie immer, aber nicht unmöglich. Wenn man hier nicht ansetzt, darf man auch keine nachhaltige Veränderung erwarten. Dieser Prozess hat eine gewisse „Durststrecke“ von ungefähr zwei Wochen. Schaffen wir es, diese Zeit durchzuhalten, dann ist es so gut wie geschafft. Dann hilft uns die Kraft der neuen, positiven Gewohnheit täglich mehr, zielstrebig auf diesem Weg zu bleiben.

Was hilft uns, die Zeit dieser Durststrecke zu überstehen? Zum einen das Wissen, wie destruktiv die alte, als negativ bewertete Gewohnheit ist. Zum andern hilft das soziale Umfeld, beispielsweise Gespräche mit Vertrauten, die diese Einschätzung verstärken können, die Unterstützung durch die Familie oder Freunde. Das Bestärken durch Menschen die Vorbilder für uns sind in unserem Schluss, den wir gefasst haben. Vor allem aber unser eigener bewusst eingesetzter Wille, die alten im Gehirn eingebrannten Muster, die Autobahnen zu verlassen und einen neuen Trampelpfad anzulegen, ihn täglich zum Weg, zur Straße und schließlich zur neuen Autobahn auszubauen, während die alte Autobahn abbröckelt und überwuchert wird. Hier lässt sich eine wunderbare Visualisierungsübung einbauen. Stell dir vor du hast deine neue Gewohnheit, Verhaltensweise, dein neues Ziel, was auch immer es sein mag, erreicht. Versetzt dich aktiv in das Gefühl des Erfolgserlebnisses und stell dir vor, wie es ist das erreicht zu haben und wie du dort hingekommen bist. Das wird dir im Alltag in der “Realität” weiterhelfen.

Aufschreiben hilft. Formuliere deinen Entschluss das Alte abzulegen, beschreibe deine neue Ziele, die du erreichen möchtest. Am besten du fasst alles übersichtlich tabellarisch in Hauptaussagen zusammen, die du beim Lesen leicht erfassen können. Stelle Abhängigkeiten her: Mein erstrebtes Ziel erreiche ich, wenn ich diese Gewohnheit ablege. 

Aktive Dankbarkeit

Kaum ein Wort hat eine größere Kraft als ein aufrichtiges Danke. Wenn wir uns im Alltag für etwas bedanken, ist meist etwas davor Geschehen. Uns wurde die Tür aufgehalten, jemand hat etwas heruntergefallenes aufgehoben usw. Ein “Danke” ist also zunächst die verbale Reaktion auf eine Handlung oder Situation. Sind wir dankbar, ohne das etwas bestimmtes eingetreten ist, reagieren Körper und Geist mit im gleichen energetischen Prozess. Das bedeutet, dass der emotionale Zustand von Dankbarkeit Körper und Geist im Glauben lässt, dass ein Ereignis schon eingetreten ist. 

Eine etablierte aktive Dankbarkeitpraxis, bringt dich also immer wieder in diesen emotionalen Zustand. Die Wissenschaft widmet sich seit einigen Jahren der Thematik und die Studien zeigen Dankbarkeit macht glücklicher, zufriedener, leistungsfähiger, resilienter und gesünder. Schreibe dir z.B. in Form eines Dankbarkeits-Tagebuches auf für wen oder was du dankbar warst und bist und tue dies immer wieder regelmäßig als deine Routine. 

Effektiver kann man kaum in das neue Jahr starten.

Wir wünschen dir ein wunderschönes neues Jahr 2020 voller Glücksmomente.