3 effektive fayo-Übungen für eine bewegliche Hüfte

Wusstest du, dass sich Stress, Emotionen und Traumata in deinem Hüftbereich festsetzen können? Ein guter Grund also, diesen Bereich optimal aufzudehnen und deine aufgestauten Blockaden zu lösen. Wir laden dich dazu ein, mit uns einen 20-minütigen Flow auszuführen, mit dem du die Beweglichkeit deiner Hüften fördern kannst. Trau dich: Unsere Übungen in Mitmach-Länge sind für jedes Level geeignet. Schnapp dir deine Yogamatte und leg am besten direkt los. Viel Spaß!

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So kann deine Hüfte wieder beweglicher werden!

Freue dich auf drei effektive Übungen, die dir dabei helfen, die Spannungsfelder in deinem Hüftbereich zu lösen. Führst du unseren fayo-Flow regelmäßig aus, kannst du spüren, wie du nicht nur schmerzfreier und mobiler wirst, sondern auch entspannter. Los geht’s!

📌 Für die Übungen brauchst du eventuell:

Maxirolle
  • Unsere MAXI-Rolle – mit ihr kannst du unsere Übungen leichter ausführen.
  • Sie kann dir dabei helfen, bestimmte Positionen einzunehmen, die vorher unangenehm und schmerzhaft waren.

Übung 1:

Hüftübung mit Mira

Begib dich auf eine weiche Unterlage und gehe in den Vierfüßlerstand. Versuche deinen Hüftbereich erst einmal zu lockern, indem du dein Becken nach links und rechts bewegst sowie von unten nach oben kippst. Gehe in eine Liegestütz-Position und bringe jetzt dein rechtes Bein nach vorne, sodass du es auf der Matte ablegen kannst.

Winkle dein rechtes Knie so an, dass Ober- und Unterschenkel einen 90-Grad-Winkel bilden. Dein rechter Oberschenkel sollte parallel zur Matten-Außenseite und dein Unterschenkel parallel zur Matten-Vorderseite liegen.

Schiebe jetzt langsam dein linkes Bein nach hinten, sodass du es auf der Matte ausstrecken kannst. Wichtig ist, dass du die Position deines rechten Beines und den Winkel auf der Matte dabei nicht veränderst. Ziel ist es, das linke Bein so weit auszustrecken, dass es parallel zum äußeren Mattenrand liegt.

Mit der nächsten Einatmung spannst du beide Beine und Knie an, als würdest du sie in die Matte pressen wollen. Mit der Ausatmung richtest du deinen Oberkörper nach oben aus und gehst – wenn es für dich vom Schmerz her erträglich ist – ein wenig in die Rückbeuge. Löse die Anspannung nach einigen Sekunden und gehe etwas tiefer in die Dehnung. Schiebe dazu dein Bein weiter nach hinten und versuche deine linke Leiste in Richtung Matte zu bringen. Nach einigen Atemzügen führst du die Gegenanspannung erneut aus. Bleibe in dieser Übung insgesamt für zwei bis zweieinhalb Minuten und wechsle danach die Seiten.

Übung 2:

Richte dich wieder im Vierfüßlerstand aus, überkreuze deine Beine und setze dich nach hinten in einen halben Schneidersitz. Aus dieser Position heraus, legst du das linke Bein angewinkelt auf die Matte und richtest das rechte Bein über deinem linken Bein aus. Beide Fußsohlen zeigen nach hinten und deine Knie liegen übereinander ab. Atme jetzt ein und führe die Arme über den Kopf nach oben. Bei der Ausatmung beugst du dich mit deinem Oberkörper nach vorne und legst den Brustkorb auf deine gestapelten Knie.

Mit der nächsten Einatmung spannst du dein Gesäß an, als würdest du es in die Matte pressen wollen. Mit der Ausatmung löst du die Anspannung und gehst etwas tiefer in die Dehnung.

Nach einigen Atemzügen in der Anspannung richtest du dich wieder auf, führst die Arme über den Kopf nach oben und drehst dich mit der nächsten Ausatmung nach links hinten in den Twist. Atme ein, richte dich wieder auf und drehe dich schließlich nach rechts hinten in den Twist. Wechsle danach die Seiten und überkeuze deine Beine so, dass dein rechtes Bein unten liegt. Führe die Übung, wie oben beschrieben, erneut aus.

Übung 3:

Dehnung

Setze dich aufrecht auf die Matte und strecke deine Beine aus. Winkle deine Beine so weit an, bis sich deine Fußsohlen berühren. Ziehe deine geschlossenen Füße zu dir heran, sodass deine Ober- und Unterschenkel möglichst einen rechten Winkel ergeben. Richte dich jetzt auf, führe deine Arme über deinen Kopf nach oben und beuge deinen Oberkörper nach vorne. Greife nach deinen Fußspitzen.

Halte deine Füße fest umschlungen und ziehe dich mit deinem Oberkörper immer weiter nach vorne zu den Füßen. Mit jeder Einatmung sinkst du tiefer in die Dehnung und mit jeder Ausatmung versuchst du, noch weiter nach vorne zu kommen.

Nach einigen Sekunden gehst du in die Anspannung: Presse deine Fußaußenkanten so weit es geht in die Matte. Halte dies für einige Sekunden. Gehe jetzt wieder aus der Anspannung heraus und ziehe deinen Oberkörper weiter nach vorne.