Abnehmen mit Intervallfasten- so funktioniert´s

Die unzähligen positiven Effekte, die regelmäßiges Fasten auf den Körper hat, sind mittlerweile in zahlreichen Studien nachgewiesen worden. Doch um weder auf seine geregelten Mahlzeiten verzichten zu müssen, noch sich mit langen Fastenperioden herrumzuquälen, bietet die 16/8 Methode des Intervallfastens die optimalen Möglichkeit, all die positiven Auswirkungen des Fastens für den Körper zu nutzen, ohne dabei wirklich verzichten zu müssen.  

Den wohl wichtigsten Einfluss hat die Ernährung. Einerseits, was wir essen, andererseits, wie viel und wann wir essen. Längst wissen wir aus Experimenten und Forschungsergebnissen, dass regelmäßige Fastenzeiten und Kalorienrestriktion nicht nur die Lebenszeit verlängern, sondern vor allem unsere Lebensqualität erhöhen. Frische, vollwertige Pflanzenkost mit ausgewogenen Anteilen an Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten ist die Grundvoraussetzung. Ausgewogene Zeiten, in denen Nahrung aufgenommen wird und in denen gefastet wird, wie es beim Intervallfasten der Fall ist, schaltet täglich die Reparaturgene aus der Gruppe der Sirtuine an, aktiviert Stammzellen und lässt das Verjüngungsprogramm auf Hochtouren laufen. Das geschieht aber nur, wenn der Magen völlig leer ist. Da dies heute bei vielen, die 5 oder mehr Mahlzeiten täglich zu sich nehmen, nicht der Fall ist, wird die Entstehung von Krankheiten wie Altersdiabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs unterstützt.

Das Intervallfasten ist deswegen ein großer Schritt in die Richtung eines langen und gesunden Lebens. Wenn Sie es mit geeigneter Nahrung, Bewegung, ausreichend Schlaf und Achtsamkeit gegenüber Stress kombinieren, haben Sie die wertvollste Verjüngungsstrategie in Ihrer eigenen Hand.

So geht’s richtig:

  1. 16/8-Intervallfasten: Du solltest 16 Stunden am Tag fasten und in den restlichen acht Stunden zwei bis drei Mahlzeiten zu dir nehmen. Dadurch werden die Selbstheilungsprozesse und weitere positive Effekte im Körper angeregt. Wann deine 8 Stunden Phase am Tag beginnt, ist jedem individuell selbst überlassen.
  2. Gesunde Ernährung: Hochwertige, Lebensmittel liefern deinem Körper das optimale „Baumaterial“ für alle Heilungs- und Ausbesserungsprozesse in deinem Körper. Ich empfehle jedem eine überwiegend pflanzliche und biologische Kost.
  3. Abwechslungsreiche Bewegung: Nur wenn du dich regelmäßig bewegst und dabei möglichst alle Gelenk-Winkel deines Körpers benutzt, sorgst du dafür, dass die Nährstoffe optimal zu den Zellen transportiert und muskulär-fasziale Widerstände verhindert werden. So beugst du Schmerzen und Krankheiten vor, steigerst deine Kraft und genießt neue Lebensfreude. Optimal eignen sich die Übungen von Liebscher & Bracht dafür.

Was du in der 16h Phase beachten solltest:

  1. Keine kalorischen Getränke wie Säfte, Kokoswasser, Milch oder Zucker im Kaffee, Zitrone im Wasser (auch Zucker)
  2. Vorsicht mit viel Kaugummi kauen, es bricht das Fasten nicht, macht aber hungrig
  3. Versuche generell den Zuckerkonsum zu drosseln, und wenn ein- zwei Plätzchen, dann mit mit vollem Genuß, achtsam genießen statt unkontrolliert und emotional zu essen
  4. Ausdauer bitte. Halte durch und gebe deinem Körper Zeit sich an den neuen Lifestyle zu gewöhnen. Bis zu 2 Wochen kann das dauern.

Erfahre im Podcast Health up your Life mehr zum Thema Intervallfasten.

 

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Intervallfasten: Für ein langes Leben- schlank und gesund